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Die andere Wahrheit über AIDS
oder: HIV-DER VIRUS DER HOFFNUNGLOSIGKEIT?
gekürzte 8-Seiten Coverstory der „profil“-Ausgabe vom 25.5.2007
Der, von dem diese brisanten Informationen kommen, ist kein Geringerer als der leitende Chefvirologe des globalen AIDS-Programms der WHO in Genf, James Chin, Prof. für Klinische Epidemiologie der Berkeley Universität Kalifornien. Der Titel seines Buches lautet: „Die AIDS-Pandemie - Eine Kollision von Epidemiologie und Political Correctness“
Zuallererst sind die Zahlen alles andere als korrekt: die Anzahl der AIDS-Infizierten und der Todesfälle in den meisten afrikanischen und asiatischen Ländern beträgt nur ein Drittel der offiziell verbreiteten. Es sei außerdem in den USA seit Ende der 80er Jahre bekannt, dass das anfänglich prognostizierte und gefürchtete breite Übergreifen auf die heterosexuelle Bevölkerung in keiner Weise stattgefunden habe. Oder, dass Uganda nicht, wie noch 1990 in renommierten Medien vorausgesagt, aufgrund der 30 % HIV-Infizierten, die in den nächsten 10 Jahren sterben würden, langsam entvölkert wurde, sondern im Gegenteil einen unverändert stabilen Bevölkerungszuwachs hat. Nun fragt man sich natürlich zurecht, was dann die Zahlenfrisiererei und die Medienwirksamkeit bestimmter Events der AIDS-Hilfe für einen Sinn hat. Und vor allem: WEM DIENT DAS?
Political Correctness??? Nun ja, der Absatz der antiviralen Medikament in der dritten Welt ist in letzter Zeit um 54 % angestiegen, während er in den industrialisierten Ländern gleichgeblieben ist. Der Jahresumsatz 2005 betrug 7,1 Milliarden Dollar.
G. Bush initiierte ein „Notprogramm des Präsidenten zur AIDS-Hilfe“ (15 Mrd. $ für die 12 am stärksten betroffenen Länder) - was ihm anfangs Sympathiepunkte einbrachte. Es wurde aber schnell klar, wohin der Hase läuft: die bisher von der WHO verwendeten Medikamente wurden von Bushs Koordinator der Aktion (und zufällig auch Direktor des US-Pharmakonzerns „Lilly“) als qualitativ nicht ausreichend bezeichnet. Es wurden daher nur noch Arzneimittel der US-Konzerne eingekauft, sodass das „großzügig“ für die Dritte Welt gespendete Geld großteils im eigenen Land blieb. Geplant wurde das alles von Senator Bill Frist, der als Ausgleich dafür, dass im Senat alles verhindert wird, was der US- Pharmaindustrie schaden könnte, den Wahlkampf Bushs gegen Kerry finanziert hat…
Außerdem enthält die Aktion Bushs die Klausel, dass 1/3 des Geldes für Kampagnen zur Propagierung sexueller Abstinenz vor der Ehe reserviert sind. Denn in übermäßigem Sex und Promiskuität sehen die Missionare des Bible-Belt die größte Gefahr für die Ausbreitung von AIDS. (Nicht etwa in schmutzigem Trinkwasser, Hunger, Armut und Hoffnungslosigkeit...) Mit Parolen wie: „Sexuelle Enthaltsamkeit ist kein Todesurteil - AIDS schon!“ ziehen unzählige christliche Hilfsorganisationen mit AIDS-Pillen durch Afrika.
Sogar die Wissenschaftler der US-Akademie der Wissenschaften kritisieren das heftig, da es keine Belege für die Zweckmässigkeit dieser hohen Widmung von Geldern gibt, v.a. da so wichtige Teilbereichs-Themen wie „Gewalt gegen Frauen“ und „Alkoholmissbrauch“ ausgeklammert sind. Denn natürlich ist ein wesentliches “Hochrisikoverhalten“ (erhöhte Chance an AIDS zu erkranken) auf jeden Fall der häufig wechselnde Sexualpartner. Da Frauen leichter angesteckt werden, verteilen sie die Krankheit weiter. Die meisten dieser Frauen der Dritten Welt müssen sich aufgrund fehlender anderer Möglichkeiten aber mit dieser Kleingruppen-Gelegenheitsprostitution ihren Lebensunterhalt verdienen. Dagegen helfen oben genannte Parolen jedenfalls nichts.
55 % der Summe gehen also in Einkauf und Verteilung der US-Pharmaka, 20 % in Propaganda für (ausschließlich sexuelle) Abstinenz, 10 % an AIDS-Waisen und 15 % an sonstige medizinische Hilfe (wie Therapie der vielen Infekte, Langzeitbetreuung der Patienten, v.a. Behandlung der Nebenwirkungen der antiviralen Therapie), welche aber am meisten Aufwand bedeutet. Und nichts in Hygiene und Armutsbekämpfung.
Kritische Analyse des derzeitigen Therapieschemas:
Jeder Patient der AIDS-Programme in Afrika benötigt bis ans Lebensende Betreuung, heißt es in den Kliniken der AIDS-Betreuung. Doch das ist organisatorisch und finanziell nicht durchführbar. Die meisten Leute, die sich testen lassen, kommen auf Wunsch von Angehörigen (zukünftigen Ehepartnern) oder wegen unklarer chronischer Beschwerden zum AIDS-Test in die Klinik. Es werden 2 Schnelltests durchgeführt, deren Aussagekraft mehr als umstritten ist. Ein positives Ergebnis ist für die meisten ein großer Schock und wird mit einem Todesurteil gleichgesetzt. Die Leute fühlen sich dieser „tödlichen Krankheit“ hilflos ausgesetzt, geben jede Hoffnung auf, hören auf ihr Leben zu organisieren, sie hören oft auch auf zu arbeiten, bemitleiden sich nur noch und bereiten sich aufs Sterben vor.
Seit einem Jahr werden in Kenia die antiviralen Medikamente von der Regierung gratis abgegeben. Und es werden auch die anderen (sekundären?) Infektionen behandelt. Bevor mit der antiviralen Therapie begonnen werden kann, müssen wegen der starken Nebenwirkungen alle Organe möglichst gesund sein, verlangen die jungen Entwicklungshilfe-Ärzte... Therapiepausen, wie man sie aufgrund der Nebenwirkungen in zivilisierten Ländern macht, sind organisatorisch nicht umsetzbar. Eine Monotherapie mit nur einer Substanz ist in Europa nicht zugelassen, weil sie nur Resistenzen züchtet, aber den Patienten nichts nützt. In den Entwicklungsländern gibt es praktisch nur Monotherapien, alles andere ist zu teuer, zu komplex für die Leute. Eine Überprüfung der laufenden Therapie (z.B durch Viruslast-Bestimmung im Blut) ist aufgrund fehlender Messinstrumente unmöglich, die Therapie wird „aus dem Bauch heraus“ koordiniert. Es ist auch nicht überprüfbar, ob die Therapie überhaupt greift. Man kann sich nur nach dem subjektiven Befinden der Patienten richten. Nach anfänglicher Besserung ihres Gesundheitzustandes nehmen aber dann meist die ernsten Nebenwirkungen so zu, dass die meisten Patienten die Einnahme beenden....und dann oft in Hoffnungslosigkeit versinken, weil die vermeintlich letzte Hilfe nun auch nicht mehr vorhanden ist.
Die Medikamente im Einzelnen:
Retrovir, das erste antivirale Medikament, war ursprünglich als Chemotherapeutikum gegen Krebs entwickelt worden, dann aber als zu toxisch eingestuft worden. Es ist bis heute fixer Bestandteil der AIDS-Therapie. Es ist bekannt, dass es die Symptome für ein paar Monate beseitigt, dann aber schreitet die Krankheit fort (Prof. Puchhammer-Stöckl, Inst.f. Virologie, Wien). Trotzdem gehört es nach wie vor zu den gerne gegebenen Mitteln.
Weitere Substanzen sind : Proteasehemmer (NW: v.a. Fettstoffwechselstörungen mit typischen „Skelettgesichtern“), Zerit: ein sehr häufig verwendetes Medikament, greift die Nerven an, führt zu schweren Lähmungserscheinungen und schließlich Bewegungsunfähigkeit Fuzeon (Fusionshemmer) neu: auch dort tritt die Nervenschädigung sehr häufig auf. Weitere Nebenwirkungen sind: Gewichtsabnahme, Durchfall, Übelkeit Viramune: NW: Hautausschläge von ungewöhnlichem Ausmaß, die bis zum Tod führen können. Schwerwiegende Leberschäden. Außerdem führt es rasch zu Resistenzen, weshalb man es nicht als Monopräparat verwenden soll. Kombinationstherapien gibt es aber in Afrika nicht.
Trotzdem lag 2006 der Jahresumsatz bei 276 Mio €. Präparate mit bisher weniger Resisitenzen, solche der 2. und 3. Generation, kosten statt €220,- (Retrovir).- ca. €2000.- pro 100 Stk. In dieser Wirkstoffklasse warten bereits 9 neue Präparate auf Zulassung - warum wohl??
Political Correctness, Teil II: Wegen dieser unerschwinglichen Preise und der klaren Geldmacherei dahinter, basteln immer mehr ärmere Länder diese Substanzen in Eigenregie nach, was zu massiven Handelsembargo-Drohungen durch die USA führt (gegenüber Brasilien, Thailand). Bill Clinton kämpft für leistbare Medikamentenpreise und verspricht eine vorbeugende Einmal-Pille zu 1 $ pro Stück.
Wirksamkeit der Medikamente:
Eine Heilung ist in so weiter Entfernung wie vor 25 Jahren. Eine wirksame Impfung ist noch immer nicht vorhanden (wie auch? Wenn bisher noch nie der Nachweis der Wirksamkeit einer Impfung gelungen ist! Anm. d. Hrsg.), mit jedem neuen Medikament wird das Management der Krankheit schwieriger. Die Medikamente behindern sich gegenseitig in der Wirkung, führen zu immer neuen Nebenwirkungen, und mehr als 50 % der Patienten und Ärzte scheitern schlicht an der ordnungsgemäßen Einnahme/Verabreichung. Die neueste Studie (in westlichen Ländern bei optimaler Therapie-Überwachung) zeigt, dass zwar nicht mehr 80 % sondern nur mehr 25 % der HIV-Infizierten innerhalb der ersten 8 Jahre an AIDS sterben, dafür aber an Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Zwar sinkt die Viruslast im Blut durch die Medikamente deutlich, trotzdem haben Patienten, die 2003 mit einer Therapie begonnen haben, schlechtere Überlebens-Chancen als die, die 1995 begonnen haben...
Insgesamt konnten nur 5 % der Immunschädigung auf die Virusbelastung zurückgeführt werden!!!
WAS also schwächt die Abwehr WIRKLICH??? Der Virus offensichtlich nicht.
Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko wirklich?
Um mehrere 100 mal geringer als bei anderen sexuell übertragbaren Krankheiten!! Je nach Studie lag die Ansteckungsgefahr pro vaginalem Sexualakt bei 1:700 bis 1:10.000 in den zivilisierten Ländern (sauberes Wasser, Hygiene, genug zu essen, Schulbildung...). Im Verhältnis 1:8 sind Frauen stärker gefährdet infiziert zu werden als Männer. Bei analem Verkehr sind die Raten höher, aber immer noch um ein 20- bis 40-Faches niedriger als bei anderen Geschlechtskrankheiten.
In zivilisierten Ländern ist die „Ansteckungsrate“ ein Bruchteil derer in Entwicklungsländern. Was die Frage nahelegt, ob es sich um den gleichen Virus handelt, oder doch andere Ursachen AIDS hervorrufen als der Virus, der nur in 5 % als Ursache der Abwehrschädigung identifiziert werden konnte.
Infiziert sind nun mehr Heterosexuelle als Homosexuelle und Drogensüchtige.
In Ö gibt es zwischen 6.000 und 10.000 HIV-Positive; WAS NICHT IMMER HEISST Aids-KRANKE: Denn Streptokokken-positiv ist auch jeder und doch hat nicht jeder dauernd Angina, Helikobacter haben wir auch alle, und nicht jeder hat eine Gastritis. Krank macht eher doch nicht ein Erreger allein, sondern die Lebensumstände....
Große Studien in Afrika zeigen, dass die alte Doktrin, HIV-infizierte Mütter dürfen ihre Kinder nicht stillen, obsolet ist. Stillen ist immer gesünder als nicht stillen, auch bei HIV! Babies, die Ersatznahrung erhielten, hatten in den ersten 3 Monaten ein doppelt so hohes Sterberisiko als gestillte. Und gestillte Kinder HIV-positiver Mütter hatten sogar ein vielfach erniedrigtes Risiko an HIV zu erkranken!!
„Wir ignorieren AIDS“, erklärt Brother Dominic Jordan aus New York:
Ein Straßenkinderprojekt in Kenia pfeift auf AIDS-Tests und Medikamente. Obwohl von den 800 Schülern natürlich viele HIV-infiziert sind. Diese Kinder wurden von der Straße aufgelesen, hatten kein Zuhause, haben sich selbst mit Betteln, Stehlen und Leimschnüffeln durchgeschlagen und waren in äußerst schlechtem Gesundheitszustand. Seit sie ein Heim haben, regelmäßiges Essen, saubereres Wasser, Schulbildung und damit Hoffnung haben, sind sie alle erstaunlich gesund... Positive AIDS-Tests würden nur einzelne Kinder stigmatisieren und die, die noch Familie haben, würden von dieser wahrscheinlich verstoßen, also werden keine Tests gemacht. Und statt teurer Medikamente kümmert man sich eher um gesundes Essen....
Ugandas Genesung
Vor 15 Jahren waren in Uganda 30 % der Bevölkerung mit AIDS infiziert, und es wurde angenommen, dass diese innerhalb von 10 Jahren sterben würden, also Afrika innerhalb von 1 Generation entvölkert sein könnte. Doch das Bevölkerungswachstum liegt konstant bei 3,4%. Antivirale Medikamente gab es damals in Afrika nicht, auch Kondome waren kaum bekannt.
EINE Erklärung dafür ist, dass die Horrormeldungen von Anfang an falsch waren (wie bei der Vogelgrippe-Pandemie).
Wirklich häufig ist in Afrika Hepatitis B, Malaria, Tuberculose und
genitaler Herpes. 50 % der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem
Wasser. Doch statt in Hygiene-Maßnahmen und Versorgung mit sauberem Wasser
zu investieren, ist immer noch ein Großteil der medizinischen Hilfe der
AIDS-Bekämpfung gewidmet... Man diskutiert über die Beschneidung aller
afrikanischen Männer (weil eine Studie ergeben hat, dass das das HIV-Risiko
senkt) aber nicht über sauberes Wasser...
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